10 Pfarrei Lithdorf-Relingen - Gemeinde Fisch

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10. Die Pfarrei Lithdorf-Rehlingen

Alter und Patrozinium der Kirche
Das Alter der Kirche und auch der Pfarrei lässt sich heute nur noch ungefähr bestimmen. Sicher ist aber, dass die Pfarrei Litdorf-Rehlingen eine alte und bedeutende ist. Sie gehört mit zu den Pfarreien, die bereits im 10. Jahrhundert jährlich zum Grab des hl. Lutwinus in Mettlach wallfahrten mussten.
Ein Indiz für das hohe Alter ist der Kirchenbau selbst und hier besonders der Turm. Der romanische Baustil weist auf sein hohes Alter hin.Die Fundamente reichen tief bis auf den felsigen Buntsandstein hinab, der auch als Baumaterial diente.Die Entstehung dieser wohl ersten Steinkirche ist im Hochmittelalter anzunehmen.Zuvor waren erste kleine Kirchengebäude einfache Holzkirchen. Die Verstorbenen wurden unmittelbar um die Kirche herum begraben. Dies mag eine Erklärung dafür sein, dass man 1963 bei der umfangreichen Renovierung der Pfarrkirche, die eine mit Öl befeuerte Warmluftheizung eingebaut wurde, auf eine große Anzahl von Knochen stieß. Die Grundherren (immer der Besitzer des Rehlinger Hofes) war für den Bau und die Unterhaltung des Turmes, die Mitglieder der Pfarrgemeinde für das Kirchenschiff, der Pfarrer für den Chor verantwortlich.
Als weiteres Indiz für das hohe Alter unserer Pfarrei ist das Patrozinium anführen. Zu den beliebtesten Kirchenpatronen jener Zeit gehörten die Jünger Jesu, die bei bedeutungsvollen Ereignissen an seiner Seite standen, wie beispielsweise Petrus, Johannes, Jakobus .Ob die auflebende Wallfahrt zu seinem Grab in Santiago des Compostela letztlich den Anstoß für die Namensgebung gab, lässt sich nicht beweisen. Die räumliche Nähe zur antiken Römerstraße,dem viel begangenen Jakobsweg, der im Rücken des Dorfes den Bann Fisch durchschneidet, spricht für die These. Neben dem hl. Jakobus als Schutzpatron der Pfarrei Litdorf-Rehlingen gelten der hl. Donatus und die hl. Luzia als weitere Schutzheilige. Über Jahrhunderte hinweg bis in die Neuzeit wurde in Litdorf der hl. Donatus in besonderer Weise geehrt. An bestimmten Tagen kamen in Prozessionen aus mehreren Dörfern der Umgebung, fromme Menschen und erbaten von ihm Schutz und Hilfe vor Blitzschlag und schädlichen Gewittern. Diese Tradition ist seit einigen Jahren wiederbelebt worden und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Als Filialorte der Pfarrei Litdorf werden vor 1800 Rehlingen, Fisch, Kahren aufgeführt, später kommen noch die Orte Mannebach und Kümmern und ein Teil von Körrig hinzu. Heute gehören nur noch Fisch, der Rehlinger Hof und Kahren (seit 1812) zur Pfarrei. Mannebach mit Kümmern wurde 1803 zur selbstständigen Pfarrei erhoben.
Pfarrkirche Lithdorf-Rehlingen um 1900
Geschichte der Kirchenbauten
Mit der Zeit geriet die erste romanische Steinkirche in einen baulich schlechten Zustand. Dies wird in den Visitationsberichten von 1582 und 1657 hervorgehoben. Vor allem der Chor war baufällig. Obgleich die Unterhaltung des Chors Sache des Pfarrers, die des Schiffes der Gemeinde war, ließen die Zehntherren beide Teile abreißen. Der Erzbischof als Hauptzehntherr befahl seinem Cellarius in Saarburg den Wiederaufbau. Dies war aber 1743 noch nicht vollständig erfolgt.  1667 wurde der neue dreiseitig schließende Chor erbaut. Das Schiff, 1729 neu aufgebaut, wurde nach den Seiten versetzt vergrößert. Als Beginn des Wiederaufbaus kann man die verschnörkelte Handwerkerzahl 1729 auf dem Schlussstein des romanischen Torbogens (Turmeingang) ansetzen. 1772 war der ganze Bau wieder in einem guten Zustand.
Im Zuge einer größeren Renovierung an der Pfarrkirche wurde die benachbarte Klause 1913 abgerissen, der Turm zur Innenseite hin aufgebrochen und die neubarocke bogig vorschwingende Empore angefügt; seitlich wurde eine Sakristei angebaut. Neue Buntglasfenster im Schiff, geliefert von der Firma Binsfeld, Trier, und eine an der Südseite angebaute neue Sakristei waren der Abschluss dieser großzügigen Renovierung unter dem Pfarrer Johann Schreiner, die 1915 abgeschlossen werden konnte. Weihnachten 1948 erstrahlte zum ersten Mal elektrisches Licht in der Pfarrkirche, seit 1963 ist eine Ölheizungsanlage in Betrieb.
Blick ins damals noch bunt ausgemalte Innere der Pfarrkirche anlässlich der Primiz des aus Fisch stammenden Pastor Bauer 1938.
Der Kirchenturm – ein Wehrturm
Dass der romanische Turm in Notzeiten der Bevölkerung als Wehr- und Zufluchtsturm diente, dafür spricht seine Bauweise. So erklärt sich das das Fehlen einer vierten Schallluke auf der Südwestseite mit der Nähe zu einem dort überhöhten  Sandsteinfelsen, von dem eine Brandfackel in das Turminnere hätte geworfen werden können.Der Turm birgt zwei alte, unter Denkmalschutz stehende Glocken. Die kleinere, ohne Namen und Handwerkerzeichen, geht nach der Gussform (Zuckerhut) zu urteilen, in die Frühgeschichte der Glockengießerei um 1250 zurück. Die größere trägt die Inschrift  „In Gottes namen lauten ick, Boes Wetter vertreiben ick. Jakob der Groer hischen ich. Anno Domino 1594. P. (dazwischen Meisterzeichen) G. 13“.
 
Geschichte der Pfarrei
In der auf eine Urkunde des Trierer Erzbischofs Albero (1131 bis 1152) zurückgehenden Mettlacher Wallfahrtsliste von 1222 steht Liethdorf zwischen Faha und Merzkirchen. In der Taxa generalis, einem Steuerverzeichnis aus der Zeit um 1330, erscheint die Kirche in Littdorf mit einer dem Erzbischof von Trier zu entrichtenden Steuer von 33 solidi (Goldstücke) und steht damit in der Steuerliste in der Spitzengruppe. Dagegen verzeichnet der Visitationsbericht von 1569 die Pfarrei (mit den Filialen Mannebach und Kahren) unter dem Namen Rehlingen. Im Visitationsbericht von 1743 steht: „Litterdorf oder Rehlingen“. Der Schreiber des Berichts weist auf den Umstand hin, dass im Pfarrbezirk ein Ort dieses Namens nicht besteht und stellt die Frage, ob die Pfarrei nicht Rehlingen heiße. Mit Rehlingen war es jedoch nicht besser bestellt, weil dort auf dem Hof der Herren von Warsberg nur das Pfarrhaus stand und Rehlingen – wie ausdrücklich bemerkt wird – keine eigene Gemeinde bildete. Vielleicht bestand der Zustand von 1743 bereits im Jahre 1440. Damals verkauften Theis von Rehlingen und seine Frau Jeannette von Malstatt, da sie alt und kinderlos waren, ihren Hof zu Rehlingen und das Patronatsrecht zu Litdorf dem kurtrierischen Amtmann zu Saarburg, Oswald von Bellenhausen und dessen Frau Agnes von Ellenz. Vom Patronatsrecht behaupteten die Verkäufer, es sei ihr Eigentum. Die Erwähnung des Stiftes St. Simeon erinnert an eine um 1150 entstandene Aufzeichnung über die Güter des Stiftes in Wincheringen, nach der zur Grundherrschaft Wincheringen auch Höfe in Fisch, Litdorf, Rehlingen und Kahren gehörten. Da die Grundausstattung des vom Trierer Erzbischof Poppo (gest. 1047) gegründeten Kollegiatstifts St. Simeon aus Bistumsgut stammte, darf man eine solche Herkunft auch für die Güter bzw. Höfe im Bann Wincheringen vermuten.
ein bis in die 60er Jahre typisches Hochkreuz auf dem Fischer Friedhof
Im Visitationsbericht von 1569 wird als Inhaber des Patronatsrechts über die Kirche in Rehlingen (d.h. Litdorf) die Familie von Bellenhausen genannt. Wenige Jahre später, wie im Visitationsbericht von 1587, erscheint Johann von Warsberg als Patronatsherr.Es stellt sich nun die Frage nach dem Patronatsrecht vor 1440. Deshalb gewinnt eine Notiz im Visitationsbericht von 1582 besondere Bedeutung. Die Baulast für die einer dringenden Erneuerung bedürfende Kirche  wiesen  die  Sandschöffen  der Pfarrei dem Erzbischof von Trier zu. Mithin war trotz wechselnder Besitzverhältnisse der Erzbischof von Trier der Hauptzehntherr geblieben. Einen genauen Überblick über die Zehntverhältnisse von 1743 bestätigen die Forderungen von 1582. Dem Erzbischof standen in den Gemarkungen Mannebach und Kümmern außer dem ganzen Zehnten von 40 Morgen Land zwei Drittel des Zehnten zu, desgleichen in der Gemarkung Fisch. Ein Drittel des Zehnten in den Gemarkungen Mannebach, Kümmern und Fisch erhielt der Pfarrer.Über die innere Entwicklung des Pfarrbezirkes unterrichtet der Visitationsbericht von 1743. Regulären Sonntagsgottesdienst hatte nur die Pfarrkirche, in der auch die Osterkommunion gehalten wurde. Am Fest des Kahrener Patrons (Matthias) und am Kahrener Kirchweihfest fand der Pfarrgottesdienst in Kahren statt. Außerdem hatte Kahren alle 14 Tage eine Wochenmesse.
Am Fest der hl. Anna (26. Juli) zog eine Prozession von der Pfarrkirche nach Mannebach, wo sich der Gottesdienst in der Kapelle St. Anna anschloss.Das Pfarrhaus wurde 1743 als „ländlich anständig“ bezeichnet. Die Kinder besuchten die Schule fleißig. Das Einkommen des Schullehrers bestand in 6 ½ Maltern Korn und in dem wöchentlichen Schulgeld von 1 Petermännchen. Der Pfarrer bezog um 1800 nur an einigen Orten 1/3 des Zehnten im Betrag von 7 Maltern Frucht. Außerdem wurde ihm von jeder Ehe „1 Pfarrkorn“ geliefert. Das Pfarrvermögen bestand aus gut 15 Morgen Land und fast 3 Morgen Wald, hinzu kamen für die Pfarrstelle mehr als 3 Morgen Weinberge, 77 Morgen Äcker und 5 Morgen Wiesen. Der Zusatz der Gemeinde zum Pfarreinkommen betrug 14 Morgen Korn, 3 Morgen Hafer, 2 Klafter Holz und gegen 15 Bündel Stroh. Das Land war zur Hälfte und zum vierten Teil des Ertrags verpachtet, die Wiesen brachten 6 – 7 Wagen Heu ein.
 
Die Klause und der Bouderbuer
1724 wurde durch den Jesuiten Wilz die Christenlehr-Brüderschaft in die Pfarrei eingeführt. An die Nordwestseite des Turmes hatte sich ein Laienbruder auf eigene Kosten eine Klause angebaut. Den Zugang zum Turm verschaffte er sich durch die Vergrößerung des kleinen Fensters zu einer Türöffnung, was noch heute gut zu erkennen ist. Im Turm besaß er nun einen größeren Raum, der für seinen Lebensunterhalt wichtig war. Er betrieb eine ausgedehnte Imkerei und stellte Obladen für die Pfarreien der näheren Umgebung her; soweit ihm dies neben seinen religiösen Pflichten möglich war.Wie lange sich diese Laienbrüder dort abwechselten, ist nicht bekannt. Den letzten Anstoß für den Auszug des im Volksmund genannten „Brouders“, gab eine Freveltat. Sämtliche Bienenkörbe wurden in einer Nacht von bösen Menschen umgestürzt. In die verwaiste Klause zog die erste Fischer Schule ein. Von 1817 bis 1858 wurden die Kinder dort unterrichtet. Dazu später an anderer Stelle mehr.Heute erinnert nur noch die einen Steinwurf weit von der Kirche entfernte Quelle, der „Brouderbuer“ (Bruderbrunnen), an jene vergangene Zeit. Diese ist im Jahre 2007 wieder neu eingefasst und durch den Bau eines Pavillons für den Besucher zugänglich gemacht worden.
 
Die Ausgestaltung der Kirche
Äußerlich wurde bei den Renovierungen des 18. Jahrhunderts der ursprüngliche Baustil der Romanik beibehalten. Im Inneren sind die Altäre im Stil des Barock gehalten, die Kanzel im Stil der Rokokozeit. Die nicht geostete Saalkirche öffnet sich zum kreuzgratgewölbten Chor. Der Hochaltar ist eine in den Raum greifende, festliche, zweigeschossige Säulenarchitektur. An seinen beiden Seiten schließen Türschranken mit Beichtgittern das Chorhaupt ab. Über den Schranken befinden sich die Holzstatuen des hl. Sebastian und der hl. Luzia. Die Seitenaltäre, ebenfalls in Säulenarchitektur, nehmen in ihren Nischen eine Immakulata und eine  Herz-Jesu-Statue auf.  Diese letztgenannte Statue  und die  des Schutzpatrons auf dem Hochaltar sind jüngeren Datum. Die Mitte des Chores ziert seit wenigen Jahren ein sechseckiger Holzaltar. In seinem Inneren sind Reliquen des hl. Simon von Trier verschlossen. Die Weihe wurde am 19. Dezember 1993 von Weihbischof Jakoby während eines feierlichen Hochamtes vorgenommen.Die Kanzel mit Rokokodekor trägt die Jahreszahl 1756. Die ehemals hinauf führende Treppe wurde entfernt. Ebenfalls entfernt wurden bei Renovierungen die Kommunionbank, der Beichtstuhl und das Gestühl im Chor, das seinerzeit den Patronatsherren vorbehalten war.In die linke Wandseite des Chores ist eine lebensgroße Gedenkplatte mit dem Relief eines Ritters eingebaut. Wappen und Schriftzeichen weisen auf das Geschlecht derer von Bellenhausen hin. Wahrscheinlich handelt es sich um Hans Philipp von Bellenhausen (gest. 1597). Auf der gegenüberliegenden Seite, über der Sakristeitür, ist eine Darstellung einer jungen Frau bzw. eines Kindes, nur 60 cm hoch, zu sehen. Diese Figur ist feiner und zierlicher herausgearbeitet und soll Anna Ursula von Warsberg (gest. 1626) darstellen. Mit der Gedenkplatte verbindet sich eine Erzählung aus alter Zeit: „Der Rehlinger Hof wurde seinerzeit von Raubrittern überfallen. Der Besitzer, Oswald von Bellenhausen, setzte sich mit seinem Gesinde verzweifelt zur Wehr. Doch die Übermacht war stärker. Verwundet und gezeichnet vom brennenden Gehöft gelang dem Hofbesitzer die Flucht in nördlicher Richtung. Erschöpft suchte er in dem, aus nur wenigen Häusern bestehenden Ort Kümmern, Unterschlupf. Er verbarg sich in der Aschengrube des Michelshauses. Sein treuer Hund war ihm gefolgt, die Spür seines Herren aufgenommen und stand nun leise blaffend vor dem Versteck. Sein Herr zog ihn in die geräumige Höhlung hinein – ohne die Folgen zu bedenken. Die Feinde durchsuchten alle Häuser und Stallungen. Als sie an der Grube vorbeigingen, gab das treue Tier einen knurrenden Laut von sich. Damit war sein Herr verraten. Man zog ihn heraus, brachte den vom Kampf Gezeichneten zum Platz vor den Dorfbrunnen. Hier wurde der Rittersmann vor den Augen seiner Untertanen, die man zusammen getrieben hatte, hingerichtet. Die entsetzten Dorfbewohner brachten den Toten zur Pfarrkirche, wo er im Chor in einer Gruft beigesetzt wurde. Der Gruftdeckel wurde als Relief ausgebildet, das den ermordeten Ritter Oswald von Bellenhausen und seinen Hund darstellt. Bei dem Neuaufbau des Chores im 18. Jh. schloss man zwar die Gruft, fügte aber den Deckel in die linke Chorwand ein.“
die drei Altäre der Pfarrkirche Litdorf-Rehlingen
Kapellen in Rehlingen und Fisch
Eine Kapelle erbaute auf dem Rehlinger Hof Karl Heinrich Ignatius, Freiherr von Warsberg, zu Ehren des hl. Nepomuk. Zuerst erwähnt wurde sie 1743, geweiht wurde sie im Jahre 1747. Sie war 1820 in einem sehr schlechten Zustand und wurde nicht mehr benutzt. Der Altar kam nach dem Bau der Pfarrkirche in Mannebach 1852/1853 als linker Seitenaltar dorthin. Erwähnenswert sind ferner die Statuen der hl. Perpetura und der hl. Felizita, die heute den Hochaltar in Mannebach schmücken.
In Fisch gab es eine dem hl. Wendalinus geweihte Kapelle, die früher nur zum gemein¬schaftlichen Rosenkranzgebet an den Sonntagnachmittagen genutzt wurde. Das Alter dieser Kapelle weiß niemand im Dorfe anzugeben. Eine heute im Jakobushaus hängende kleine Glocke trägt die Inschrift: St. Wendalinus bitte für uns – Fisch 1750. Diese ältere Kapelle wurde unter dem Pastor Johann Meyer im Jahre 1858 restauriert. Diese Jahreszahl fand man beim Abbruch der Kapelle im März 1959.
Diese Kapelle war noch ohne Turm, die Glocke hing im Innenraum. 1898 wurde ein Turm aufgesetzt und eine neue Glocke angeschafft. Die kleine Glocke kam ins 1857/58 erbaute Schulhaus, von dort in das heutige Bürgerhaus. Die neue Kapellenglocke wurde 1943 beschlagnahmt und kehrte nicht mehr ins Dorf zurück. 1947 wurde eine neue Glocke aus amerikanischen Granatkartuschen gegossen.
Sie trägt die Inschrift:
Glaube und Liebe der Gemeinde Fisch
haben mich gestaltet unter Bürgermeister Löwenbrück.
Erflehe uns einen dauerhaften Frieden
in Liebe und Gerechtigkeit.
Segne Wendalin dein Land!
Schütz vor Krieg uns Flut und Brand.
1959 wurde die in die Jahre gekommene Kapelle in freiwilliger Arbeitsleistung abgebrochen. Am letzten Septembersonntag 1960 wurde die Weihe der neuen Kapelle durch Dechant Villes aus Kanzem vorgenommen. In der neuen Wendalinuskapelle befinden sich eine aus der alten Kapelle stammende Nikolausstatue und eine neu angeschaffte barocke Madonna. Aus dem Erlös der Fischer Kirmes wurde 1979 ein elektrisches Geläut eingesetzt.
 
Liste der Pfarrer in Litdorf-Rehlingen
1569 und 1587 Paul von Rupen
1657 wird ein Pastor ohne Namen erwähnt
1743 Christian Stöller
1760-63 Paul Hansen
1764-79 Simon Knödgen
1780 und 1785 Michael Feller
1785-96 Anton Alb-Melden
1796-1808 Johann Peter Hette
1809-20 Johann Josef Lambert
1820-71 Johann Meier (bekannt wegen seiner Körperkraft)
1871-91 Friedrich Weisenahl
1892-1910 Jakob Peter Stockemer
1910-20 Johann Schreiner aus Irsch bei Saarburg
1921-37 Josef French
1937-39 Johann Koller, vorher Pastor in Mannebach
1939-54 Alois Scherer
1954-65 Josef Mayer, beerdigt in Mannebach
1966-83 Otto Solbach
1983-84 verwaltet von Tawern
1984-88 Günther Thull
1989-2000 Hans-Wilhelm Ehlen
2000-2014 Peter Leick
2014-heute

Seit 1951 wird die seit 1803 eigenständige Pfarrei Mannebach von Litdorf-Rehlingen mitverwaltet.

 
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