Vitrine Michel-Winter - Gemeinde Fisch

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Umgebung
Einweihung der Vitrine der Michael-Winter-Sammlung in Fisch


Am 21.August 2010 war es soweit. Nach dem Gottesdienst in der Wendelinuskapelle, zelebriert von Definitor Peter Leick, traf man sich auf dem Vorplatz, wo die zu diesem Zeitpunkt noch verhüllte Vitrine der Michael-Winter-Sammlung eingeweiht werden sollte. Der Fischer Kirchenchor unter der Leitung von Mario Wenzel eröffnete die Feierlichkeiten u.a. mit den Stück „Mein Elternhaus“ und dem „Fischerlied“, dessen Text aus der Feder Michael Winters stammt, zur 850-Jahr-Feier von Dieter Höllen und Esther Lehnert vertont  und an diesem Abend von Stefan Kaiser als Solist und dem Chor hervorragend vorgetragen wurde. Ortsbürgermeister bedankte sich für die gelungene Eröffnung und begrüßte Michael Winter und seine Familie samt Enkel sowie die anwesenden Gäste, die Fischer Feuerwehr, den Ortsgemeinderat, das Fischer Viezkönigspaar Petra und Armin, Förster Peter Strupp sowie Jürgen Dixius in Vertretung des VG-Bürgermeisters Leo Lauer. Er beschrieb noch einmal, wie es zu der Idee dieser Vitrine kam, dass Michael Winter schon vor Jahren der Ortsgemeinde angeboten habe, die Sammlung zu übergeben; dass der Ortsgemeinderat lange der Ansicht war, man könne die große Verantwortung seine Exponate zu verwalten nicht übernehmen.
Diese Einstellung änderte sich, nachdem das Landesmuseum sich nur für die schönsten und wichtigsten Stücke seiner Sammlung interessierte und man sich bewusst wurde, dass es nicht zu verantworten wäre, diese Sammlung der Öffentlichkeit nicht zugänglich zu machen. Daraus resultierte eine offizielle Schenkung anlässlich seines 90. Geburtstages, in der Michael Winter seine Sammlung der Gemeinde als Ausdruck seiner tiefen Verwurzelung mit seiner Heimatgemeinde und auch als Erinnerung für kommende Generationen überließ, frei nach seinem Motto: Man kann die Zukunft nur verstehen und gestalten, wenn man die Vergangenheit kennt. Der Gemeinderat beschloss daraufhin, eine Vitrine anzuschaffen, die ihren Standort auf dem Vorplatz der Wendelinus-Kapelle, gleich gegenüber Winters Elternhaus, fand. Schmitt bedankte sich an dieser Stelle bei der Sparkasse Trier, die diese Anschaffung mit einer Spende unterstützte. Sein Dank galt dem ganzen Ortsgemeinderat für die Unterstützung beim Aufstellen, insbesondere Armin Hunsicker, der für die Beschaffung und Installation der Vitrine verantwortlich zeichnete und sogar eine Beleuchtung einbaute, deren Kosten pro Jahr den Betrag von 10 EUR nicht übersteigen, wie er später Pastor Leick beruhigen konnte. Ortsbürgermeister Schmitt betonte, dass diese Ausstellung vor der Kapelle auch wiederum für die Dorfmitte eine Aufwertung bedeute und man bereits eine Infotafel über die Geschichte und Entstehung der Wendelinuskapelle in Auftrag gegeben habe. Die letzte Renovierung der Kapelle im Jahre 2000 wurde mit tatkräftiger Unterstützung der Fischer Bürger durchgeführt, und in derem Zuge die Ortsgemeinde einen behindertengerechten Treppenaufgang baute. Der Warsberger Grenzstein unter der Vitrine gehöre zwar nicht zur Winter-Sammlung, aber aufgrund der großen historischen Bedeutung der Warsberger im ganzen Saarburger Land, sei man zu dem Entschluss gekommen, diesen ebenfalls der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Grenzstein war bei Ackerarbeiten auf einem Grundstück der Familie Hunsicker-Hoffmann gefunden worden und gilt als Eigentum der Gesamtbevölkerung. Der Grenzstein wurde nun unter der Vitrine aufgestellt, eingebettet in Sandsteinplatten aus dem Saarburger Land, die Hans-Josef Scheer freundlichst zur Verfügung stellte.
 
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